Benedikt Schich

Benedikt Schich studierte an der HfbK Hamburg im Studio für experimentelles Design und schloss sein Studium 2020 mit dem Master of fine Arts ab. Hier arbeitete er in verschiendenen Projekten der ÖGB (Öffentlichen Gestaltungsberatung) mit.

In seiner Masterarbeit „Über die Ambivalenz des Gebrauchs“ setzte er sich mit einer differenzierten Betrachtung des Gebrauchs auseinander, der als eine allgegenwärtige Instanz die Gestaltung und ihre politischen Felder in verschiedenster Weise heimsucht.

Themenschwerpunkte

In seinem Studium wie in seiner Arbeit legt Benedikt Schich Fokus auf prozessorientierte Gestaltung mit besonderem Fokus auf Möglichkeiten von parteiischer Gestaltung.

Gestalterische Haltung

Benedikt Schichs gestalterische und theoretische Praxis baut darauf auf, dass die Übertragung verschiedenster Interessen und Positionen in das Medium des Entwurfs nie nur eine neutrale Umsetzung darstellt. Gestaltung ist immer schon parteiisch und bezieht immer schon Stellung zu zentralen gesellschaftlichen Verhältnissen. Gestalter*innen finden sich immer schon im interdisziplinären Feld und in komplexen gesellschaftlichen Verhältnissen wieder. Benedikt Schich versucht daher im Entwerfen seine Stimme einzubringen, oder anderen seine Entwurfssprache zu leihen. Die verschiedenen Lebensrealitäten, auf die Benedikt Schich in seiner Arbeit gestoßen ist, sind für ihn dabei Sinn gebender Raum für Gestaltungsfragen.